Meine
Schwerpunkte

Psychotherapie für Erwachsene

Psychotherapie für Kinder

Paartherapie
  

Psychotherapie
für Erwachsene

Neben der Begegnung in der Praxis biete ich auch Sitzungen über Videotelefonie an.

Schwerpunkt meiner Weiterbildungen und meiner Berufserfahrung ist die Unterstützung von Menschen nach Hochstresserfahrungen. Dies kann sich einerseits auf die Verarbeitung schwerer Schocktraumata (einmalige Erlebnisse von Gewalt, Verkehrsunfälle, plötzliche Erkrankung, oder auch medizinische Notfallinterventionen, etc.) oder aber das Erleben von chronischen Belastungen, vor allem auch in der frühen Kindheit, beziehen. Gewalt und/oder Vernachlässigung in der frühen Entwicklung schränken das Erleben von Sicherheit und Geborgenheit massiv ein. In der Folge kann es zu Belastungen in der Kontakt- und Beziehungsgestaltung, sowie der Fähigkeit, eigene Ressourcen im Sinne einer zufriedenstellenden Lebensgestaltung zu nutzen, kommen.

Das Foto auf der Startseite versteht sich als Symbol dafür, wie ich Psychotherapie verstehe – als eine Hilfestellung, oft schwierig zu erkennende neue Wege für sich selbst zu finden. Diese neuen Möglichkeiten können sich auf Verhalten, Erleben oder auch Bewertung beziehen und dienen so nicht nur der Linderung von Leid, sondern auch dem persönlichen Wachstum und der eigenen Gesundheit.

Ausgehend vom gegenwärtigen Erleben und dem Wunsch nach Veränderung im Hier und Jetzt geht es um die Wahrnehmung von Ressourcen, aber auch um das Erkennen von Mustern, welche zumeist früh erworben wurden und im gegenwärtigen Alltag als belastend erlebt werden.

Meine Themengebiete

  • Ängste, Panikattacken
  • Traumatherapie, sowohl im Sinne einzelner schwerer Belastungen als auch im Sinne früh erworbener Entwicklungstraumata
  • Beziehungsthemen
  • Depression
  • Umgang mit schweren Belastungen (Verlust, Trennung, Mobbing,..)
  • Stress – Burnout

Schwerpunkt Systemische Grundhaltung

Als systemische Psychotherapeutin gehe ich davon aus, dass in jedem Menschen die Ressource zur Bewältigung herausfordernder Lebenssituationen bereits da sind, nur der Zugang zu diesen scheint oftmals nicht möglich. Als Therapeutin mache ich mich mit ihnen auf die Suche nach diesen oftmals verdeckten Ressourcen. Störendes Erleben oder Verhaltensweisen werden begriffen als einmal erlernte, grundsätzlich nützliche Möglichkeiten, um mit einer Situation zurecht zu kommen, wie sie die Person zumeist als Kind vorgefunden hat. Zumeist also eine sinnvolle Antwort auf eine vorgefundene Situation. Dadurch können oftmals musterhafte Erlebens-, Verhaltens- und Kognitionsmuster entstehen, welche im aktuellen Alltag als hinderlich erscheinen.

NARM
Meine Auseinandersetzung mit Larry Hellers Ansatz des Neuro Affektiven Relationsmodells vertieft auf ganz besondere Weise meinen systemischen Ansatz. NARM® arbeitet beziehungsorientiert im gegenwärtigen Moment und eröffnet unter Einbeziehung neurophysiologischer Aspekte die Behandlung früher Bindungs- und Beziehungsbelastungen.

EMDR
EMDR ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Behandlung von Traumafolgestörungen und weiteren dysfunktionale gespeicherten Erinnerungen.

Für weitere Informationen besuchen sie https://www.emdr-institut.at/

BRAINSPOTTING
Ausgehend von seinen Erfahrungen als EMDR – Lehrer entwickelte David Grant ein weiteres Verfahren zur Behandlung von psychischen Belastungen, bei welchen die Einbeziehung der Blickrichtung von Relevanz ist.
Siehe: https://brainspottingaustria.com/

Innere Teilearbeit nach Jochen Peichl
Ausgehend von der Erkenntnis von John und Helen Watts, dass unser Selbst nicht aus „einem Guss“ ist, sondern aus vielen verschiedenen Teilen, Rollen und Ich-Anteilen besteht, entstanden verschiedene Ansätze, welche diese Annahme in ein Behandlungskonzept integrieren. In meiner Arbeit orientiere ich mich am Ansatz Jochen Peichls.

Psychotherapie
für Kinder

Traumatherapie für Kinder – Sicherheit, Verarbeitung und neue Stärke

Seit vielen Jahren begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Bezugssysteme, die von Gewalterfahrungen (physische, emotionale, sexualisierte Gewalt, Mobbing) betroffen waren. Belastende Erfahrungen wie Gewalt oder überwältigende medizinische Eingriffe können Kinder tief verunsichern. Oft fehlen ihnen die Worte, um das Erlebte auszudrücken – stattdessen zeigen sich die Folgen in Ängsten, Rückzug, Unruhe, Schlafproblemen oder im Verhalten.

Aber auch hochbelastende medizinische Behandlungen können bei Kindern nachhaltige emotionale Belastungen auslösen. Oft erfolgen solche Eingriffe auch im vorsprachlichen Alter des Kindes, was eine Behandlung zunächst schwierig erscheinen lässt.

Unter Einbeziehung der Bezugspersonen und mit Hilfe traumatherapeutischer Methoden kann jedoch auch hier eine Hilfestellung zur Bewältigung der entstandenen Folgen gegeben werden. Auch sehr frühe, vorsprachliche Erfahrungen – etwa rund um Schwangerschaft, Geburt oder erste medizinische Eingriffe – können fokussiert werden.

Meine therapeutischen Methoden

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
Diese Methode unterstützt das Gehirn dabei, belastende Erlebnisse nachträglich zu verarbeiten. Durch bilaterale Stimulation (z. B. Augenbewegungen oder taktile Impulse) können festgehaltene Stressreaktionen gelöst und neu integriert werden – behutsam und altersgerecht angepasst.

Brainspotting
Brainspotting nutzt die Verbindung zwischen Blickrichtung und emotionaler Verarbeitung im Gehirn. Über das Auffinden sogenannter „Brainspots“ können tief liegende Belastungen aktiviert und im sicheren therapeutischen Rahmen verarbeitet werden – besonders hilfreich auch bei vorsprachlichen Traumata.

Arbeit mit therapeutischen Geschichten
In Kooperation mit den betreuenden Personen entwickle ich Geschichten, welche die Hochstresserfahrung des Kindes aufgreifen und von einem sicheren Startpunkt zu einem guten Ende führen. Ich greife Vorlieben des Kindes auf (für Tiere, Fabelwesen, etc…) um das Erlebte in Form einer Tier- oder Fabelgeschichte zu erzählen und eine physiologische Verarbeitung während der Erzählung zu ermöglichen.

Spieltherapie
Das Spiel ist die natürliche Ausdrucksform von Kindern. In der Spieltherapie können belastende Erfahrungen symbolisch dargestellt, verarbeitet und neu erlebt werden. Dies ermöglicht dem Kind, ohne Druck und im eigenen Tempo Zugang zu seinen inneren Themen zu finden.

Wann ist Traumatherapie sinnvoll?
Eine Unterstützung kann hilfreich sein, wenn Ihr Kind:

  • Gewalt oder andere belastende Erfahrungen erlebt hat
  • medizinische Eingriffe als überwältigend erfahren hat
  • starke Ängste, Unruhe oder Rückzug zeigt
  • Schlafprobleme oder emotionale Schwierigkeiten hat
  • sehr früh belastenden Erfahrungen ausgesetzt war

Paartherapie

Traumasensible und bindungsfokussierte Therapie für Paare – Beziehungen verstehen und neu gestalten

In Beziehungen wünschen wir uns Nähe, Verständnis und Sicherheit. Gleichzeitig erleben viele Paare und Familien, dass es immer wieder zu Missverständnissen, Konflikten oder Rückzug kommt – oft trotz des aufrichtigen Wunsches nach Verbindung!

Frühe Bindungserfahrungen haben einen Einfluss darauf, wie wir in Kontakt treten. Wenn Bindung in der eigenen Entwicklung mit Unsicherheit, Überforderung oder Verletzung verbunden war, kann sich das später zeigen durch:

  • Angst vor Nähe oder Verlust
  • Rückzug oder emotionale Distanz
  • intensive Konflikte oder wiederkehrende Streitmuster
  • das Gefühl, nicht verstanden oder nicht gesehen zu werden

Oft entstehen daraus Kreisläufe, in denen sich beide Seiten zunehmend verletzen – obwohl eigentlich der Wunsch nach Nähe und Verbundenheit dahinterliegt.

In der traumasensiblen und bindungsorientierten Arbeit unterstütze ich Paare, diese Muster zu erkennen und zu verstehen.

  • die Dynamiken hinter Konflikten sichtbar zu machen
  • emotionale Reaktionen besser einordnen zu können
  • alten, belastenden Beziehungsmuster ihre Schwere nehmen

Dabei wird der Blick weg vom „Gegeneinander“ hin zum gemeinsamen Verstehen und Miteinander gerichtet.

Im therapeutischen Prozess entsteht Raum, um:

  • Gefühle und Bedürfnisse klarer wahrzunehmen und auszudrücken
  • sich selbst und den anderen besser zu verstehen
  • Verletzungen anzusprechen und zu verarbeiten
  • Vertrauen und emotionale Sicherheit wieder aufzubauen

Die Therapie richtet sich an:

  • Paare in wiederkehrenden Konflikten
  • Familien mit belasteten Beziehungsdynamiken
  • Eltern und Kinder mit Schwierigkeiten im Kontakt
  • Menschen, die ihre Beziehungsmuster besser verstehen und verändern möchten